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Freitag 27. Mai 2016
Workshop Ciera MedFilm 4

A3-Allemand + logos.pdf
Kino, Medizin und Gesundheit: Promotionsperspektiven im deutschfranzösischen Vergleich
Medizin und Gesundheit gehören zu den universellen Themen des Kinos. Es kann dabei um Krankheit und Kranksein als Motiv oder als Erfahrung gehen, um Ärzte- und Kranken- Bilder oder deren Porträts, oder aber auch um medizinische und gesundheitliche Orte und Institutionen, die als Rahmen oder als zentrales Objekt in den kinematographischen Blick gelangen. Filme prägen dabei den Blick auf Medizin und Gesundheit, können gleichzeitig aber auch dazu dienen, dass Kranke und Ärzte sich selbst darstellen oder dargestellt werden. Filme vermitteln eine Erfahrung vom Kranksein und vom Heilen. Manchmal sind sie auch Ausdruck von Krankheiten als Zeichen einer Zeitepoche, manchmal eher universal und zeitlos.

Bereits seit der Stummfilmzeit standen Filmschaffende auch über nationale Grenzen hinweg im Austausch, beobachteten die Produktion ihrer Kollegen im Ausland und drehten mit internationalen Stars. Dies gilt gleichermaßen für Filmproduktionen, die medizinische Themen transportierten, und hier wiederum auch für die Nachbarländer Frankreich und Deutschland. Bedingte auch das Nationalsozialistische Regime eine vorübergehende Zäsur in diesem Austausch, so finden sich schon in den 1950er Jahren bereits wieder deutsch-französische Koproduktionen wie etwa der Aufklärungsfilm Pierre et Irene, l’eveil de l’amour (1956; dt: Ein Frauenarzt klärt auf) oder der Unterhaltungsfilm Le Guerisseur (1953; dt.: Der Arzt und das Mädchen), in dem der deutsche Arztfilm-Darsteller Dieter Borsche als Starexport neben Jean Marais spielen durfte.

Der Workshop möchte aufbauend auf aktuellen Promotionsprojekten und studentischen Arbeiten in Deutschland und Frankreich beleuchten, wie das Verhältnis von Kino und Medizin vom klinischen Forschungsfilm bis zum Unterhaltungsfilm heute zwischen Ästhetik und Kulturgeschichte neu hinterfragt werden kann. Es kann dabei einerseits darum gehen zu fragen, welche Bilder und Figuren von Ärzten und Kranken im Film konstruiert werden (oder nicht), andererseits kann gefragt werden, wie Kranksein und geheilt werden (oder nicht) als Erfahrung diskutiert wird. Schließlich kann es um die Frage gehen, welche Rollen den Ärzten und Kranken im Produktionsprozess dieser

Programme
Bonah A5-Allemand.pdf

Address
Salle 23, Ancien bâtiment d’Anatomie pathologique, Faculté de Médecine
1 place de l'Hôpital
67000 Strasbourg
France
Contact : Mme Thérèse Vicente : dhvs@unistra.fr Tel : 03 68 85 40 78

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